Informationen von und über die Feuerwehr und den Förderverein Kritzmow

Kategorie: Einsätze (Seite 1 von 5)

Einsatzbericht 06/2025: PKW-Band

Wir wurden zu einem Fahrzeugbrand auf die B103 kurz vor der Anschlussstelle Rostock-West alarmiert. Der beginnende Brand im Pkw setzte sich glücklicherweise kaum fort nachdem das Fahrzeug auf dem Seitenstreifen zum Stehen kam.

Der Angriffstrupp ging unter Atemschutz vor, kontrollierte die Brandstelle mit Wärmebildgerät und belüftete das vollkommen verqualmte Auto.
Die bereitliegenden Feuerlöschmittel mussten nicht zum Einsatz kommen.

Im weiteren Einsatzverlauf wurde der Wagen elektrisch gesichert und zum Abtransport durch den Abschleppdienst vorbereitet. Womöglich war ein technischer Defekt Ausgangspunkt des Brandes.

Der Fahrer des Pkw wurde durch den Rettungsdienst betreut. Abgesehen von einem Schock war er unverletzt geblieben.

Nach gut 40 Minuten war sichergestellt, dass keine Brandgefahr mehr bestand und wir konnten die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Einsatzbericht 05/2025: Feuer groß in Recyclingbetrieb

Um kurz nach 2 Uhr wurden wir zu einem Großeinsatz auf dem Betriebsgelände des Baustoffrecycling Unternehmens in Parkentin gerufen. Ein Brand war in einem überdachten Bereich sowie auf der angrenzenden Freifläche ausgebrochen. In diesen Bereichen lagern Bauabfallmaterialien.

Wir unterstützten die örtliche Feuerwehr mit den Löscharbeiten bevor, mit der Hilfe von Baggern und Radladern, die Müllberge abgetragen und auseinander genommen wurden um diese weiter ablöschen zu können.

Es waren 91 Feuerwehrleute, darunter 33 Atemschutzträger, im Einsatz um in einer ständig währenden Rotation den Brand eindämmen zu können.

Mit den freie Kräften und dem Löschfahrzeug der Ortswehr Kritzmow übernahmen wir die Unterstützung des Betreuungszuges und der Feuerwehrtechnischen Zentrale durch Ausleuchten des Versorgungsplatzes.

Nach gut 5 Stunden war für uns der Einsatz beendet und wir wurden von anderen Einsatzkräften abgelöst.

Einsatzbericht 04/2025: Verkehrsunfall auf B103n

Zwei PKW hatten einen leichten Unfall auf der B103 Richtung A20. Ein Wagen blieb auf der linken Spur liegen und wurde nicht ausreichend abgesichert. Ein dritter PKW fuhr kurz darauf in diesen hinein.

Der Einsatzort lag zwischen der Anschlussstelle Rostock-Zoo und Kritzmow, so dass die Berufsfeuerwehr Rostock als erstes vor Ort war. Sie konnte somit schnell eine eingeschlossene verletzte Person aus dem dritten Unfallwagen befreien. Nachdem unsere Kräfte eingetroffen waren, kümmerten wird uns um die weitere Absicherung der Einsatzstelle sowie die Sicherung aller verunfallten PKW.

Wir unterstützten weiterhin die Polizei bei der Aufnahme und Beräumung der Unfallstelle.

Vielen Dank an die Berufsfeuerwehr sowie die Polizei für die tolle Zusammenarbeit. Wir wünschen allen Beteiligten das Beste!

Externe Berichterstattung:

Pressemeldung der Polizei

Einsatzbericht 37/2024: Katze im Baum

Der Kinderbuchklassiker aller Einsätze „Katze auf Baum“ bestätigte sich beim Eintreffen am Einsatzort. Die verängstigte Katze saß bereits den ganzen Tag im Baum und traute sich nicht herunter.

In einer professionellen, schnellen und sicheren gemeinsamen Aktion mit der Feuerwehr Stäbelow leuchteten wir die Einsatzstelle aus, brachten die Steckleiter in Stellung und retteten die Katz vom Baum. Das Tier wurde anschließend vom Besitzer des Baumes, der zuvor keine Katze hatte, aufgenommen und versorgt.

Der Besitzer der Katze konnte später über die Sozialen Medien ermittelt werden.

Nach „Katze im Motorraum„, „Marder im Zaun“ und „Vogel im Eis“ der letzten Jahre, nun also auch der Klassiker: „Katze im Baum“.

Einsatzbericht 25/2024: Schuppenbrand

Möglicherweise war ein elektrisches Problem die Ursache für den zunächst als „Heckenbrand“ alarmierten Einsatz. Der Notruf ging – der Nähe zu Rostock geschuldet – in der Leitstelle der Hansestadt ein, worauf die Berufsfeuerwehr mit einem Löschzug nach Groß Schwaß ausrückte.

Die Feuerwehren Schwaß, Kritzmow und Stäbelow wurden nachalarmiert. Zufällig waren die Ortswehr Schwaß mit dem Löschfahrzeug gerade unterwegs und konnte verzugslos zum Einsatzort fahren.

Dort brannte statt der Hecke bereits ein Zaun und Teile eines Schuppens. Die Anwohner unternahmen einen Löschversuch mit einem Gartenschlauch, mussten jedoch aufgeben. Die Ortswehr Schwaß nahm unterstützt von der Berufsfeuerwehr Rostock die Brandbekämpfung auf. Nachdem das Feuer gelöscht war, lösten beide Ortswehren die Berufsfeuerwehr aus dem Einsatz heraus und widmeten sich den Nachlöscharbeiten.

Da sich der Brand in der Dachkonstruktion des Schuppens ausgebreitet hatte, wurde leider ein großer Teil des Schuppens in Mittleidenschaft gezogen. Nachdem das Dach und Teile des Schuppens eingerissen, gelöscht und gekühlt waren, wurde noch ein Schaumteppich gelegt um auch letzte Glutnester zu ersticken.

Nach etwa zweieinhalb Stunden war der Einsatz beendet und wir wieder im Gerätehaus.

Einsatzbericht 24/2024: Verkehrsunfall auf A20

In der Nacht wurden wir auf die Autobahn 20 zu einem Verkehrsunfall alarmiert. Auf Höhe der Raststätte Warnowtal war ein PKW mit hoher Geschwindigkeit auf einen Transporter aufgefahren. Der Aufbau des Transporters wurde dabei abgerissen und in einem größeren Trümmerfeld auf der Autobahn verteilt. Der Transporter selbst kam in der Mittelleitplanke zum stehen. Der PKW fuhr über einen Wall, durchbrach einen Grünstreifen und kam auf dem Rastplatz zum stehen.

Es wurden drei Personen verletzt, zum Glück niemand tödlich. Selbst der Fahrer des PKW konnte diesen selbstständig verlassen.

Wir sicherten die Einsatzstelle ab, stellten den Brandschutz sicher, leuchteten die Einsatzstelle aus und unterstützten die Polizei bei ihrer Arbeit.

Die Autobahn wurde im weiteren Verlauf ab Rostock-Südstadt in Richtung Stralsund voll gesperrt. Nachdem die Verletzten vom Rettungsdienst versorgt und abtransportiert waren und die Verkehrsmaßnahmen von Polizei und Autobahnmeisterei eingerichtet waren, konnten die Feuerwehren den Einsatzort verlassen. Dort schloss sich nun die polizeiliche Ermittlungsarbeit an.

Mit der aufgehenden Sonne waren wir auf dem Rückweg. Gegen 6 Uhr waren die Einsatzfahrzeuge wieder einsatzklar.

Pressemitteilung der Polizei

Einsatzbericht 14/2024: Unfall beim Zündeln, verletzte Kinder, Abgebrannte Laube

Gleich vorweg: Mit Feuer spielt man nicht! Schnell gerät die Lage außer Kontrolle. Dabei gefährdet man nicht nur sich selbst, sondern auch andere Menschen, Tiere und Dinge.

Nach Erkenntnissen der Polizei war ein Unfall zweier Kinder beim Zündeln in einer abgelegenen verlassenen Laube die Ursache für den Vollbrand. Ein Löschversuch, vermutlich mit einer brennbaren Flüssigkeit anstatt mit Wasser, führte zu schweren Verletzungen eines der Kinder und einer schnellen Brandausbreitung. Beim Eintreffen der ersten Kräfte aus Pölchow und Papendorf stand die Laube bereits in Vollbrand. Beide Kinder waren da schon nicht mehr vor Ort.

Beim Eintreffen unseres ersten Löschfahrzeuges, ca. 8 Minuten nach den ersten Kräften, war die Brandbekämpfung bereits aufgenommen. Wir stellten Personal unter Atemschutz und Material zu Brandbekämpfung bereit und begannen mit dem Tanklöschfahrzeug aus Kritzmow, dem Löschfahrzeug aus Schwaß und dem nachgerückten Löschfahrzeug aus Papendorf einen Pendelverkehr zum nächstgelegenen Hydranten. Erst im weiteren Einsatzverlauf wurde eine Wasserversorgung aus einem ca. 300m entferntem Gewässer aufgebaut.

Der Brand erfasste auch die Vegetation des umliegenden Grundstücks. So brannten einige Bäume bereits von innen und mussten im Einsatzverlauf gefällt und gelöscht werden. Der immer wieder auftretende Wasserengpass an dem abgelegenen Einsatzort erschwerte die Löscharbeiten.

Nach etwa vier Stunden war der Brand gelöscht und wir wieder eingerückt.

Eltern können diesen und sicher auch weitere Einsätze anderer Feuerwehren als Mahnung an ihren Nachwuchs herantragen. Schwere Brandverletzungen verheilen nicht spurlos und auch nicht schnell. Gerade im Sommer mit verbreiteter Trockenheit können Brände schnell große Ausmaße annehmen.

Externe Berichterstattung:

Pressemeldung der Polizei

Beitrag beim NDR

Beitrag der Ostseezeitung

Einsatzbericht 12/2024: Fahrzeugbrand auf A20

Wir trafen zeitgleich mit den Kameraden aus Papendorf an der Einsatzstelle ein und begannen gemeinsam den in Vollbrand stehenden PKW zu löschen. Verletzt wurde niemand, die Fahrerin kam mit dem Schrecken davon. Vom Auto selbst blieb nur ein Wrack übrig. Nachdem das Feuer gelöscht war, kühlten wir die Fahrzeugreste auf handwärme herunter damit sie sicher abtransportiert werden konnten.

Nach etwa zweieinhalb Stunden waren wir wieder einsatzbereit am Gerätehaus.

Einsatzbericht 10/2024: Nebeltopf im Hausflur

„Brand im Hausflur, Menschen im Gebäude und Vermutung von Brandbeschleuniger“ waren die Informationen an die Einsatzkräfte auf der Anfahrt zum Einsatzort.

Nachdem der Angriffstrupp die Rauchgrenze im Treppenhaus erkundet hatte, konnte weitestgehend Entwarnung gegeben werden. Ein Rauchtopf wurde im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses gezündet. Ein Teil der Rettungskräfte konnte somit die Anfahrt abbrechen. Gemeinsam mit den Kameraden aus Stäbelow belüfteten wir die beiden Treppenhäuser des Wohnhauses und unterstützen die Polizei.

Die Verursacher haben bei den Bewohnern für Schock und Angst gesorgt und den Einsatz nicht weniger Rettungskräfte zu verantworten. Geeignete Hinweise nimmt die Polizei sicher gern entgegen.

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